Trockenbürsten beim Fasten

Trockenbürsten beim Fasten

Beginnen Sie fern vom Herzen, am rechten Fuß, die Fußsohlen nicht vergessen. Die Bürste in gleichmäßigen, durchgehenden Strichen von unten nach oben auf der Haut immer in Richtung Herz ziehen, auch beim Zurückstreichen möglichst nicht absetzen. Der Bürstenstrich in Richtung Herz wird immer mit Druck geführt, vom Herzen weg hingegen ohne Druck. Also: den gesamten Fuß, Unter- und Oberschenkel, rechte Gesäßhälfte, rechte Hüfte - dann das ganze auf der linken Seite. Der Bauch wird im Dickdarmverkauf (Uhrzeigersinn) kreisend gebürstet. Druck wird ausgeübt zwischen 6 und 9, wenn man sich den Bauch als Uhr vorstellt. Die Zwischenrippenräume zum Herz hin bürsten, die Brust vorsichtig umkreisen oder V-förmig streichen. Danach die Hände und Arme, rechts angefangen, zum Herz hin Bürsten, Handflächen nicht vergessen. Der Rücken wird kreuz und quer gebürstet, dazu benötigen Sie gegebenenfalls einen Handgriff oder ein Band. Als Abschluss ist der Kopf dran. Bürsten Sie vorsichtig Nase, Wangen, Stirn und Kinn, dann das Areal hinter den Ohren und den Hals (wenn die Bürste zu hart ist und am Kopf unangenehm, Kopf auslassen).
Nach dem Trockenbürsten unter die Dusche gehen, wechselwarm duschen (warm-kalt-warm-kalt, immer mit kalt beenden) oder von Kopf bis Fuß abwaschen. Den Intimbereich, unter den Achseln und zwischen den Zehen gut abtrocknen, den Rest nur abstreifen. Dann in die feuchte Haut ein gutes Öl einmasSieren (Massageöl - Arnika, Rose, Calendula, Citrus-Mandel etc., ohne chemische Zusätze und keine Erdölderivate). Jetzt fühlen Sie sich wie neu geboren! (Mussehl)

Die Steigerung der Reaktionsfähigkeit der Haut und damit eine aktivere Ausscheidung ist immer erreichbar durch Temperaturwechsel, Luftbad am offenen Fenster, Wechselduschen, barfuss laufen, ebenso durch Gymnastik im Freien. Sport fördert die Ausscheidung, Bewegungen an die Leistungsgrenze verstärken de Durchblutung und die Schweißbildung. Tragen Sie natürliche, saugfähige Kleidung und achten Sie auf gute Körperhygiene. Verwenden Sie nicht zu viel Seife, spülen Sie auch mal nur mit Wasser ab, die meisten Partikel sind rein wasserlöslich und bedürfen keiner besonderen Behandlung. Vermehrtes Trinken hält die Ausscheidungen im Schweiß in Lösung und fördert die Ausscheidung.

Um das Austrocknen der Haut zu vermeiden, ist es dringend anzuraten, die Haut nach dem Waschen, Baden oder Duschen gründlich mit pflanzlichen Ölen oder Cremes einzureiben. Alle Arten von Make-ups, Schminke, Puder und dergleichen sollten während der Fastenkur nicht oder nur eingeschränkt verwendet werden. Diese Mittel verstopfen die Poren und behindern die Haut am Atmen und Ausscheiden. Fasten ist auch für die Haut eine Verjüngungskur. Versuchen Sie die Haut während der Fastenkur so Natur belassen wie möglich zu halten. Umso größer ist der Effekt für eine glatte, zarte und schönere Haut danach.

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