Fasten Vorbereitungswoche

Vorbereitungswoche

Vergleichen wir die Fastenwoche mit einer längeren Bergtour, so wird schnell klar, dass dieses Unternehmen nicht spontan durchzuführen ist. Sicherlich würde man nicht erst einen Tag vor dem Start mit den Vorbereitungen beginnen. Wahrscheinlich müsste man bereits Monate im Voraus den Zeitpunkt planen, würde vorher überlegen, ob bereits die richtige Kleidung und Ausrüstung vorhanden ist oder ob noch das eine oder andere zu besorgen sei. Außerdem orientierte man sich sicherlich an einigen Büchern über das Bergwandern oder Bergsteigen und studierte auch entsprechende Karten. Schließlich gilt es bereits im Vorfeld zu überlegen, ob man den ganzen Weg alleine gehen will oder ob Mitstreiter willkommen sind, um bei eventuellen Gefahren oder bei Eintreten von Unvorhergesehenem nicht allein zu sein. Außerdem machen den meisten Menschen gemeinsame Unternehmungen einfach mehr Spaß. Gut vorbereitet und mit der richtigen Einstellung gestartet, wird die Tour trotz Anstrengungen und Verzicht zu einem unvergleichlichen Erlebnis. Gefährlich wird es meistens für diejenigen, die sich in luftiger Kleidung und in Jesuslatschen in die Felsen verirren oder für die, deren Ego es nicht zulässt, rechtzeitig wieder umzukehren, wenn Gefahren drohen oder Schwächen offensichtlich werden sollten.
Die Metapher vom Bergsteiger wird uns die nächsten Fastentage und auch die Tage der Aufbauphase begleiten. Es ergeben sich dabei schöne Parallelen, die den Ablauf einer Fastenwoche verständlich machen.

Mindestens eine Woche vor dem geplanten Fastenzeitraum sollten die konkreten Vorbereitungen beginnen und auch gedanklich der Fastenprozess eingeleitet werden. Es müssen alle Erledigungen gemacht, alle Zusatz- und Hilfsmittel sowie Lebensmittel eingekauft und sich auch seelisch auf die Zeit vorbereitet werden. Sinnvollerweise ist der Wochenplan so einzurichten, dass man vor dem Fasten etwas zur Ruhe kommen kann. Wenn während der Fastenwoche weiter gearbeitet werden soll, dann gilt es auch diese Woche zu planen, von größerem Stress oder langen Dienstreisen frei zu halten und ggf. einen Urlaubstag einzuplanen.
Auch in Bezug auf Nahrungs- und Genussmittelkonsum ist es ratsam, bereits in der Vorfastenwoche kürzer zu treten. Das erleichtert die Umstellung, ist vorteilhaft zur Gewichtsreduzierung und stimmt auf das Fasten ein. Die ersten Fastentage sind immer etwas anstrengend für den Körper und den Geist. Den ganzen Vorbereitungsstress in den Fastenbeginn zu verschieben, ist deshalb sehr unklug. Freuen Sie sich auf die Fastenkur, auch und gerade wenn Sie zum ersten Mal fasten. Freuen Sie sich auf eine neue Erfahrung. Sicherlich haben Sie sich den für Sie günstigsten Zeitpunkt ausgesucht und Sie können nun beginnen.

Nehmen Sie sich folgende Check-Liste vor und prüfen Sie, welche Utensilien Sie noch besorgen müssen.

Thomas , 25.02. 2013 23:29:
Von welcher Liste wird hier im letzten Abschnitt gesprochen?
Vielen Dank für alle Tipps!

Antwort der Redaktion: Vielen Dank für den Hinweis. Die folgende Checkliste ist gemeint: http://www.fastenzeit.com/fasten-im-alltag/checkliste-fasten.html
Die entsprechende Stelle im Artikel ist nun verlinkt.

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